Mit großem Entsetzen verfolgen wir die Ereignisse die sich im Moment  in Japan, abspielen. Zwar erscheint  Japan weit entfernt, aber in dieser Stunde der extremen Not, sind wir in Gedanken bei den Menschen.

Mit aller Brutalität wird uns hier nun wieder vor Augen geführt, wie unsicher die Atomkraft doch ist. Die nun eingetretenen und immer dramatischeren Ereignisse rund um den Atommeiler Fukushima zeigen das ganze Dilemma in vollem Ausmaß. Der drohende atomare Gau  in einem Land wie Japan mit Spitzentechnologie macht klar, dass die Technologie der Atomkraft nie kontrollierbar war, ist und nie kontrollbierbar sein wird.

Auch hier in Europa sollten wir endlich begreifen, dass Fukushima und Tschernobyl keine Ausnahmen sind.

Christina Stobwasser, Sprecherin der Grünen Jugend MV hierzu: „Wir denken an die Menschen in Japan und an die Rettungskräfte vor Ort. Wir fordern eine offenere Informationspolitik der Behörden in Japan und eine engere Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft. Auch die Deutsche Regierung muss nun Verantwortung zeigen. Das Moratorium der Bundesregierung ist eine Farce und soll die CDU/CSU und die FDP nur über die kommenden Landtagswahlen retten“

„Wir als Grüne Jugend – MV fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft weltweit. Die Deutsche Bundesregierung muss nun endlich für einen europäischen Ausstieg aus der Atomkraft mit den Nachbarländern verhandeln, denn atomare Strahlung macht keinen Halt vor irgendwelchen Grenzen.“ fügt Florian Geyder, Sprecher der Grünen Jugend MV hinzu.

Die Grüne Jugend MV ruft alle Menschen auf, sich zahlreich an den Protest- und Mahnaktionen in den kommenden Tagen und Wochen zu beteiligen.