Die neonazistische NPD plant am 23. März einen Aufmarsch in Güstrow statt finden zu lassen. Unter dem Motto „Einmal Deutschland und Zurück – kein Asylantenheim in Dettmannsdorf und anderswo “ soll hier gegen das geplante Flüchtlingsheim in Dettmannsdorf bei Güstrow gehetzt werden. Zudem warnt die NPD in ihrem Demoaufruf vor der angeblichen Überfremdung Mecklenburg-Vorpommerns.

Dass hier Ängste und Hass gegen Menschen mit einer anderen Herkunft geschürt werden, erachten wir als Grüne Jugend Mecklenburg-Vorpommern für unsäglich und nicht hinnehmbar. Die NPD lässt wieder einmal ihre rassistische und menschenverachtende Ideologie durchblicken. Ohne jede Grundlage wird hier die Angst vor Menschen mit einer anderen Herkunft oder Hautfarbe und der angeblichen Überfremdung Mecklenburg-Vorpommerns, einem Bundesland in dem nur verschwindend geringer Anteil von Menschen mit einer anderen Herkunft lebt, verbreitet. Der Hetze der NPD muss entschieden entgegen gewirkt werden. 

Wir möchten in einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft leben, in der jeder Mensch willkommen ist, ganz gleich wo her er_sie kommt. Der menschenfeindlichen Blut und Boden Ideologie, die klar aus dem Demoaufruf der NPD heraus zulesen ist, muss entscheiden entgegen getreten werden. Der neonazistischen Ideologie darf nicht durch Schweigen weiter Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft geschaffen, sondern muss eine klare Absage erteilt werden. Deswegen fordern wir alle Menschen auf sich dem geplanten Neonaziaufmarsch in Güstrow entgegen zustellen, ob nun in Form von Demonstrationen, Blockaden oder anderen Möglichkeiten des friedlichen Protests.

Wir wollen gemeinsam am 23. März mit möglichst vielen Menschen deutlich machen, dass die NPD mit ihrer antidemokratischen und menschenfeindlichen Ideologie weder in Güstrow noch sonst irgendwo erwünscht ist und uns an den Gegenaktionen zum Naziaufmarsch beteiligen. Weitere Infos zu den Gegenaktionen findet ihr hier: http://rassistenstoppen.blogsport.eu/