Heute am 11. März jährt sich das Reaktorunglück von Fukushima zum vierten mal. Welche Auswirkungen die ausgetretene Strahlung längerfristig haben wird bleibt ungewiss. Mehrere Arbeiter*innen und Hilfskräfte wurden verstrahlt – zum Teil stieg hier schon die Rate an Krebserkrankungen an. Auch verloren viele Menschen ihr zuhause durch die Katastrophe und ganze Landstriche wurden auf Dauer unbewohnbar. Unser Mitgefühl ist bei all denen, die durch dieses Unglück so viel verloren haben.  

25 Jahre nach Tschernobyl hat uns dieses Unglück wieder einmal deutlich gemacht, dass bei Atomkraft nur eines sicher ist: nämlich das Risiko! Gerade vier Jahre nach dieser Reaktorkatastrophe ist es für uns als GRÜNE JUGEND Mecklenburg-Vorpommern unfassbar und verantwortungslos, dass irgendwo auf der Welt noch neue Atomkraftwerke gebaut werden können und weltweit noch so viele Reaktoren, zum Teil auch deutlich ältere und weniger sichere Reaktoren als das Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, betrieben werden. Es ist unbegreiflich, dass selbst in Japan die Atomkraftwerke wieder hoch gefahren werden. Wir werden weiter kämpfen bis auch das letzte Kraftwerk still steht. Der weltweite Atomausstieg ist längst überfällig.

 

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