Zum Welt-AIDS Tag 2019 fordert die Grüne Jugend MV ein Ende der gesellschaftlichen Diskriminierung und Marginalisierung HIV-positiver und an AIDS erkrankter Menschen. Immer noch leiden Betroffene unter vielen Vorurteilen und sozialer Isolation, insbesondere Homosexuelle. Dieser gesellschaftliche Missstand muss beendet werden, denn er führt unter anderem zu einer erhöhten Suizidrate bei Infizierten. Weitergehend verhindert Diskriminierung oftmals die Ergreifung von ärztlichen Maßnahmen und behindert damit eine effektive Bekämpfung der Pandemie.

„Wir sehen die politischen Entscheidungsträger auf europäischer-, Bundes- und Landesebene in der Pflicht bildungspolitische Maßnahmen zu ergreifen. Die Aufklärung über die Infektionsverhütung, die Ausmaße und insbesondere den Umgang mit der Krankheit muss Pflichtbestandteil der Lehrpläne sein. Projekte zur Aufklärung von Schüler*innen sollten weiterhin gefördert und ausgebaut werden.“, kommentiert Luke Seemann, Mitglied des Landesvorstandes, den Handlungsbedarf. „HIV ist eine behandelbare Virusinfektion und sagt nichts über das Wesen eines Menschen aus. Diese unbegründbaren Vorurteile müssen raus aus unseren Köpfen!“